Immobilienmakler finden: So wählen Sie den passenden Makler in der Schweiz
Was macht ein Immobilienmakler, was kostet er und woran erkennen Sie einen guten Makler? Eine Checkliste für Eigentümerinnen und Eigentümer in der Schweiz.

Wer in der Stadt Zürich oder am Zürichsee eine Liegenschaft verkauft, bewegt sich in einem der teuersten und zugleich aktivsten Immobilienmärkte der Schweiz. Ein Makler kann Bewertung, Vermarktung, Besichtigungen und Verhandlung übernehmen. Dafür fällt eine Provision an, die bei hohen Verkaufspreisen schnell fünfstellig wird. Dieser Ratgeber zeigt, wie sich die Provision zusammensetzt, was sie in Franken bedeutet und worauf Sie bei der Wahl eines Maklers achten sollten.
Die folgende Tabelle zeigt, was verschiedene Sätze bei typischen Zürcher Verkaufspreisen bedeuten. Es sind Rechenbeispiele, keine Preisempfehlungen.
| Verkaufspreis | 2,0 % | 2,5 % | 3,0 % |
|---|---|---|---|
| CHF 1’000’000 | CHF 20’000 | CHF 25’000 | CHF 30’000 |
| CHF 1’500’000 | CHF 30’000 | CHF 37’500 | CHF 45’000 |
| CHF 2’500’000 | CHF 50’000 | CHF 62’500 | CHF 75’000 |
Zu diesen Beträgen kommt die Mehrwertsteuer: Bei einer Provision von CHF 25’000 sind es mit 8,1 Prozent CHF 2’025, total also CHF 27’025. Fragen Sie deshalb immer, ob ein offerierter Satz inklusive oder exklusive MWST gilt.
Die Provision wird fällig, wenn der Kaufvertrag durch Vermittlung oder Nachweis des Maklers zustande gekommen ist. Bei Grundstücken bedeutet das in der Praxis: nach der öffentlichen Beurkundung [1][2]. Kommt kein Kauf zustande, schuldet der Auftraggeber in der Regel keine Provision, es sei denn, der Vertrag sieht Aufwandersatz oder Pauschalen vor. Prüfen Sie solche Klauseln vor der Unterschrift.
Zahlen muss üblicherweise der Verkäufer. Wird die Provision ausdrücklich auf den Käufer überwälzt, sollte das schriftlich festgehalten werden. Ist eine vereinbarte Provision unverhältnismässig hoch, kann ein Gericht sie auf Antrag des Auftraggebers nach Art. 417 OR herabsetzen [2]. Je nach anwendbaren kantonalen Regeln und den Umständen des Einzelfalls können übliche Maklerprovisionen bei der Grundstückgewinnsteuer als abziehbare Kosten berücksichtigt werden [1][6]; klären Sie das mit Ihrer Steuerberatung.
Die Leerwohnungsziffer lag laut Kanton Zürich am 1. Juni 2026 im Kanton bei 0,52 Prozent, in der Stadt Zürich bei 0,11 Prozent und in Winterthur bei 0,20 Prozent [4]. Wohnraum ist knapp, Nachfrage hoch. Das erleichtert den Verkauf, macht aber die richtige Preisfindung anspruchsvoll: Zu hoch angesetzte Preise verlängern die Vermarktung, zu tiefe verschenken Geld. Hier liegt der Mehrwert eines Maklers mit lokaler Erfahrung.
Im Verzeichnis von SwissImmoMap finden Sie Immobilienunternehmen nach Region: Immobilienmakler in der Stadt Zürich und im Kanton Zürich, am See etwa in Thalwil, Horgen, Zollikon und Küsnacht. Wenn Sie eine Liegenschaft lieber vermieten als verkaufen, hilft die Immobilienverwaltung in Zürich weiter. Eine allgemeine Einführung bietet unser Ratgeber Immobilienmakler finden in der Schweiz.
Ja. Es gibt keinen gesetzlichen Tarif. Je attraktiver das Objekt und je höher der Preis, desto eher ist ein tieferer Satz oder eine Staffelung möglich.
In der Regel nicht. Die Provision wird erst bei erfolgreichem Vertragsabschluss fällig. Achten Sie aber auf Klauseln zu Aufwandersatz oder Mindestentschädigung.
Er motiviert den Makler zu mehr Einsatz, bindet Sie aber für die Vertragsdauer. Vereinbaren Sie eine kurze Laufzeit und klare Kündigungsbedingungen.
Nein. Bei Vermietungen gelten andere Regeln und Beträge; dieser Ratgeber behandelt den Verkauf.
Hinweis: Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung. Stand: Oktober 2026.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung. Angaben ohne Gewähr; massgebend sind die jeweils aktuellen Rechtsgrundlagen.
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